Figuren
Sofia Esposito
Vulkanologin am Osservatorio Vesuviano, aufgewachsen in Pozzuoli
Sofia Esposito ist Vulkanologin am Osservatorio Vesuviano und in Pozzuoli aufgewachsen. Lena Voss lernt sie in der Präfektur in Neapel kennen. Sofia sitzt im Gegenlicht, spricht wenig, und der Raum wird still, bevor sie etwas sagt. Auf die Frage, ob sie eine kurzfristige Veränderung ausschließen kann, sagt sie Nein, und dass sie auch nicht sagen kann, dass es passiert. Im eigenen Überwachungsraum ist sie schneller und schärfer. Die eine Zahl, ab der alles klar wäre, gibt es für sie nicht. Ihre Eltern mussten 1984 ihr Haus verlassen, für drei Tage, wie es hieß. Es wurden fast zwei Jahre, und danach gehörte ihnen der Laden nicht mehr.
Begegnung
- Zuerst bemerkt: dunkles Haar, im Nacken mit einem Bleistift festgesteckt, und eine Uhr, deren Zifferblatt nach innen sitzt
- Spricht: knapp und sachlich, siezt Lena („Frau Voss“), ihr Deutsch ist korrekt, aber nicht ihre erste Sprache; Zitat: „Ein Vulkan ist kein Rauchmelder.“
- Gegenstand: der Bleistift im Haar; dazu der staubige Kombi des Osservatorio, den sie selbst fährt
Verbunden mit
- Lena VossOzeanografin am ICRU in Hamburg, die einer fallenden Linie folgt
- Lorenzo De SantisRegionaler Zivilschutz, leitet die Runde in der Präfektur
- Matteo RinaldiBei ihm läuft der Alltag des Pflegeheims zusammen
- Paolo FerraraAmt für Infrastruktur, hat große Teile der Zonenkarte gemacht
- Neapel und PozzuoliEine Stadt in der Senke eines Vulkans, dessen Boden steigt
Spoilerfrei. Beschrieben ist die Ausgangslage des genannten Bandes, ohne zentrale Wendungen und Auflösungen.