Figuren
De Filippo
Heimbewohner in Pozzuoli, der glaubt, es sei 1966
De Filippo wohnt im Pflegeheim in Pozzuoli. Matteo Rinaldi beschreibt ihn Lena Voss in einem einzigen Satz, ohne auf die Liste zu sehen: ein Mann, der glaubt, es sei 1966, und der ruhig ist, solange niemand ihn korrigiert. Sein Sohn wohnt drei Straßen weiter. Im Ernstfall, sagt Matteo, steht der Sohn an der Tür, bevor der erste Bus da ist, und geht nicht ohne seinen Vater. Für Lena wird De Filippo zu einer Zeile, die mehr verlangt als einen Sitzplatz. In einer Nacht, in der man ihn aus dem Bett holt, müsste ihn jemand immerzu korrigieren, oder jemand, den er kennt, müsste die ganze Zeit bei ihm bleiben.
Verbunden mit
- Matteo RinaldiBei ihm läuft der Alltag des Pflegeheims zusammen
- Lena VossOzeanografin am ICRU in Hamburg, die einer fallenden Linie folgt
- Neapel und PozzuoliEine Stadt in der Senke eines Vulkans, dessen Boden steigt
Spoilerfrei. Beschrieben ist die Ausgangslage des genannten Bandes, ohne zentrale Wendungen und Auflösungen.