
Schauplätze
Unterelbe und Deich
Das Land hinter den Deichen zwischen Hamburg und Elbmündung
Die Unterelbe ist das flache Land an der Elbe zwischen Hamburg und der Mündung, in dem Menschen hinter Deichen leben. Deiche, Sperrwerke, Warnzeiten, Busse und Pflegeheimlisten sind für einen Wasserstand gebaut, der statistisch alle zweihundert Jahre kommt. 1962 starben hier in einer Nacht 315 Menschen; danach wurden die Deiche erhöht. Lena rechnet eine Nacht lang neu und bekommt andere Zahlen: siebenundzwanzig, vierzehn, acht. Für Anna Kessler ist die Unterelbe Arbeitsgebiet, mit vier Landkreisen und Evakuierungszeiten. In Wilhelmsburg liegt Haus Deichblick, ein gelber Flachbau mit 86 Plätzen, 1,20 m über dem mittleren Hochwasser und 1200 m hinter einem 4 m hohen Deich.
Begegnung
- Zuerst bemerkt: Annas Karte, „Elbmündung, Unterelbe, die Deichlinie in Rot“
- Gegenstand: die rote Deichlinie auf Annas Karte; Lenas Satz dazu: „Und die Deiche wissen das nicht.“
Verbunden mit
- Anna KesslerKatastrophenmanagerin an der Unterelbe, kennt Lena seit dreizehn Jahren
- Lena VossOzeanografin am ICRU in Hamburg, die einer fallenden Linie folgt
- Frau YildizPflegedienstleitung im Haus Deichblick in Wilhelmsburg
- ICRU HamburgLenas Institut in Hamburg, mit Blick über die Elbe
- Nordsee, Schelf und MessnetzDas Meer vor der Elbmündung, in Lenas Rechnung entscheidend
- Lenas WohnungLenas Hamburger Wohnung, die nie ganz bewohnt aussieht
Spoilerfrei. Beschrieben ist die Ausgangslage des genannten Bandes, ohne zentrale Wendungen und Auflösungen.