
Schauplätze
FS Heron und Helgoland
Ein kaputtes Schiff bei Helgoland, wo Lena Lukas kennenlernt
Die Heron ist ein kleines Forschungsschiff, 44 m lang, 1987 in Emden vom Stapel gelaufen und im Besitz einer Universität, die sie sich eigentlich nicht mehr leisten kann. Auf einer Kalibrierfahrt in die Deutsche Bucht fällt im Mai die Kühlwasserpumpe eines Motors aus, und das Schiff liegt sechzehn Stunden bei Helgoland. Lena Voss, damals 33 und seit zwei Jahren am ICRU, arbeitet im Messraum weiter. Dort lernt sie Lukas Ahrens kennen. Er bringt Tee und eine historische Karte der Deutschen Bucht, zeigt ihr, wo Rungholt lag, und erzählt von der Marcellusflut 1362. Gegen halb sechs morgens finden die beiden zusammen einen Fehler in Lenas Rechnung.
Begegnung
- Zuerst bemerkt: „Sie hatte Lukas auf einem Schiff kennengelernt, das kaputt war.“
- Gegenstand: die Reproduktion einer historischen Karte der Deutschen Bucht, „das Papier künstlich vergilbt“
Verbunden mit
- Lena VossOzeanografin am ICRU in Hamburg, die einer fallenden Linie folgt
- Lukas AhrensOzeanograf an Lenas Seite, vor acht Jahren auf See gestorben
- Nordsee, Schelf und MessnetzDas Meer vor der Elbmündung, in Lenas Rechnung entscheidend
- ICRU HamburgLenas Institut in Hamburg, mit Blick über die Elbe
Spoilerfrei. Beschrieben ist die Ausgangslage des genannten Bandes, ohne zentrale Wendungen und Auflösungen.