
Schauplätze
Die Dorn
Ein kurzer, schneller Gebirgsfluss, aufgestaut über einem Dorf
Die Dorn ist ein Gebirgsfluss in einem Alpental, 38 km lang, von einem Kar, in dem noch im Juli Schnee liegt, bis zur Einmündung in einen größeren Fluss. Auf den ersten 26 km fällt sie so steil, dass sich die Höhenlinien an ihr stauen. An den meisten Tagen läuft sie grün und kalt über die Steine. Wenn es zwei Tage regnet oder der Schnee auf einmal geht, wird sie in wenigen Stunden braun, laut und breiter als ihr Bett. In der Steilstrecke ist sie hinter einer Mauer aufgestaut, für den Strom und gegen das Hochwasser. Alles im Tal hängt an ihr: die Straße, die Häuser, das Kraftwerk, das nach ihr heißt.
Begegnung
- Zuerst bemerkt: der Name, der Lena beim ersten Lesen nur sagt, dass er kurz ist, hart klingt „und nicht nach Meer“
- Gegenstand: die Karte, auf der der Speicher als blaue Fläche mit geradem Rand liegt
Verbunden mit
- UnterdornDas Dorf unter der Staumauer, mit einer Brücke hinaus
- Speicher Dorn (Sperre und Kraftwerk)Stausee, Staumauer und ein Kraftwerk tief im Berg
- Der Ort an der EinmündungWo das Tal endet und die einzige Straße hinführt
- Lena VossOzeanografin am ICRU in Hamburg, die einer fallenden Linie folgt
- Anna KesslerKatastrophenmanagerin an der Unterelbe, kennt Lena seit dreizehn Jahren
Spoilerfrei. Beschrieben ist die Ausgangslage des genannten Bandes, ohne zentrale Wendungen und Auflösungen.